Search

Aktuelles

Revierkonferenz am 02. Februar 2026 in Hoyerswerda

  1. Newsroom
  2. Aktuelles
  3. Revierkonferenz am 02. Februar 2026 in Hoyerswerda

Strukturwandel ist kein Projekt Einzelner, sondern immer ein Gemeinschaftsprojekt. Im Rahmen des derzeit laufenden Strategieprozesses zwischen SMIL, SAS und Akteuren aus Politik, Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft werden wichtige Impulse für die Strukturwandelförderung im Lausitzer Revier gesetzt.

 

Die letzten 5 Jahre haben gezeigt, dass man mit dem Investitionsgesetz Kohleregionen (InvKG) sehr viel auf den Weg bringen kann. Es wurden innovative Ideen entwickelt, zahlreiche Projekte umgesetzt und Menschen in den betroffenen Regionen entlang des Wandels begleitet. Im Lausitzer Revier konnten 120 Projekte durch Bewilligungen und in der Umsetzung mit einem Förderbedarf in Höhe von 945,7 Millionen Euro gebunden werden.

Fünf Jahre InvKG – Zeit, die Entwicklungen, Strukturen und Prozesse der Strukturentwicklung genauer unter die Lupe zu nehmen und für die ab 2027 anstehende 2. Förderperiode gewinnbringend nachzujustieren und weiterzuentwickeln. In den vergangenen Monaten wurden daher das Handlungsprogramm und die Förderrichtlinie einer Evaluierung unterzogen.

Über die Ergebnisse des Strategieprozesses informierte das Sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL) gestern im Rahmen der Revierkonferenz in Hoyerswerda rund 200 Akteure aus Politik, Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Dabei wurde gemeinsam der künftige Kurs der Strukturentwicklung im sächsischen Teil des Lausitzer Reviers diskutiert.

Resultat des Prozesses: Die künftig verfügbaren Mittel sollen stärker auf eine strukturstärkende Wirkung sowie auf überregionale Ausstrahlung und das Zusammenwirken mit anderen Projekten bzw. bestehenden Strukturen ausgerichtet werden.

Zudem wurden vier Fokusbereiche herausgearbeitet, an denen sich künftige Strukturentwicklungsprojekte orientieren sollen. Mit der Fokussierung auf die Entwicklung von Industrieparks und Gewerbeflächen, der Flankierung von Großvorhaben, der Förderung von Forschungs- und Technologietransfer sowie der Entwicklung lebenswerter Regionen, insbesondere mit Fokus auf die touristische Infrastruktur und die Lausitz als Gesundheitsmodellregion, soll die Strukturwirksamkeit gesichert und das Lausitzer Revier noch stärker vorangebracht werden – auf dem Weg zu einer Zukunftsregion für künftige und heutige Generationen, die wirtschaftliche Stärke mit hoher Lebensqualität verbindet.

Im nächsten Schritt soll zwischen dem Freistaat Sachsen und den Landkreisen Bautzen und Görlitz eine Vereinbarung über die Ausrichtung des Prozesses der Strukturentwicklung sowie zur Einplanung und Verwendung der Finanzhilfen des InvKG im Lausitzer Revier geschlossen werden. Die Vereinbarung soll weitere Schritte – insbesondere im Hinblick auf die so genannten Perspektivprojekte und im Hinblick auf die strategische Neuausrichtung – ermöglichen.

Am Ende des Strategieprozesses sollen noch im ersten Halbjahr 2026 ein aktualisiertes Handlungsprogramm für den Strukturwandel und eine überarbeitete Förderrichtlinie stehen.

 

 

"Wir haben eine echte Chance, dass der Wandel in der Lausitz gelingen kann und die Region eine echte Zukunftsfähigkeit erhält."

 

 

Ihre Ansprechpartnerin

Frau Stephanie Helfen

Bereichsleiterin Öffentlichkeitsarbeit / Pressesprecherin