Search

Aktuelles

Strukturwandel vernetzt gestalten: Was ist, was bleibt, was wird sein?

  1. Newsroom
  2. Aktuelles
  3. Strukturwandel vernetzt gestalten: Was ist, was bleibt, was wird sein?

Zusammen mit unseren Netzwerkmanagern im Lausitzer und Mitteldeutschen Revier haben wir die fünf strategischen Entwicklungsschwerpunkte im Rahmen des Investitionsgesetz Kohleregionen (InvKG) einmal genauer unter die Lupe genommen und nachgefragt, welche Fortschritte in den Regionen in den letzten fünf Jahren bereits erzielt wurden und welche Chancen sich daraus ergeben.

Der Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2038 markiert für den Freistaat Sachsen einen tiefgreifenden Wandel – und eröffnet zugleich neue Perspektiven. In den beiden sächsischen Braunkohlerevieren – dem Lausitzer und dem Mitteldeutschen Revier – wird der Strukturwandel aktiv gestaltet, um sie als moderne Zukunftsstandorte zu etablieren.

Ziel ist es, die Regionen nachhaltig zu transformieren: Einerseits durch die Transformation zu innovativen und nachhaltigen Energieregionen, mit Wertschöpfung und Arbeitsplätzen in der Nutzung erneuerbarer Energien zur Bereitstellung von Strom, Wärme, Wasserstoff und Versorgungssicherheit. Gleichzeitig gilt es, bestehende Unternehmen zu stärken und neue wirtschaftliche Impulse in ausgewählten Zukunftsfeldern zu setzen.  

Darauf aufbauend wurden im Rahmen des Investitionsgesetz Kohleregionen (InvKG) fünf strategische Entwicklungsschwerpunkte für die Reviere definiert:

  1. Mobilität und IT
  2. Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie
  3. Energiemodellregion
  4. Gesundheitsmodellregion
  5. Tourismus und lebenswerte Regionen

Diese thematische Fokussierung schafft klare Prioritäten und bildet die Grundlage für eine nachhaltige, zukunftsorientierte Entwicklung im Lausitzer und Mitteldeutschen Revier auch in Bezug auf die künftigen Fokusbereiche.

Sie bildeten bereits in den letzten Jahren gleichzeitig die Grundlage zur Etablierung themenspezifischer Fachnetzwerke. Diese Fachnetzwerke sollen dazu beitragen, den Strukturwandel noch gezielter voranzubringen, indem sie passgenaue und zeitnah realisierbare Projekte identifizieren und weiterentwickeln. Dabei orientieren sich die Vorhaben an den strategischen Ausrichtungen und stärken so eine wirksame und nachhaltige Transformation in den Regionen.

 

Ihre Ansprechpartnerin

Frau Stephanie Helfen

Bereichsleiterin Öffentlichkeitsarbeit / Pressesprecherin