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Schülerprojekttage "Zeitreise" 2026 im Lausitzer Revier

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„Strukturwandel ist wie ein Pfefferminzbonbon – So wie das Bonbon für frischen Atem sorgt,
bringt der Strukturwandel frischen Wind und Impulse für die Region.“

Zwei Tage voller Eindrücke, Perspektivwechsel und Zukunftsfragen liegen hinter uns: Zusammen mit Achtklässlerinnen und Achtklässlern aus Herrnhut und Leipzig tauchten wir im Rahmen unserer „Zeitreise“ in Weißwasser intensiv in den Strukturwandel des Lausitzer Reviers ein. Dabei erwartete die Jugendlichen ein abwechslungsreiches Programm, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verknüpfte.
 
Zum Auftakt am Montag führte die Reise ins Kraftwerk Boxberg sowie zum Aussichtspunkt "Turm am Schweren Berg" des Tagebaus Nochten. Hier erfuhren die Schülerinnen und Schüler mehr über die Geschichte und Bedeutung der Braunkohleverstromung. Am Nachmittag stand der nächste Programmpunkt an: In der Jugendherberge KiEZ in Weißwasser absolvierten die Jugendlichen ein Quiz im Stil von „1, 2 oder 3“, das sich thematisch mit dem Kraftwerksbesuch beschäftigte.
 
Zudem stattete Sören Trillenberg, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL), unseren Zeitreisenden einen Besuch ab. Gemeinsam wurde sich mit der Frage auseinandergesetzt, was eine Region benötigt, um für die junge Generation zeitgemäß und lebenswert zu sein. In Gruppen entwickelten sie Ideen zu Themen wie Wohnen, Mobilität, Bildung, Freizeit, Umwelt und Familie und hielten ihre Ideen und Wünsche in Collagen fest. Den Abschluss des ereignisreichen Tages bildeten ein gemeinsames Grillen sowie Karaoke und Billard.
 
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Zukunft. Dabei rückten berufliche Chancen in den Fokus: Bei einem Speed-Dating lernten die Jugendlichen verschiedene Akteure und innovative Projekte aus der Region kennen und bekamen Einblicke in mögliche Karrierewege. Mit dabei: Dr. Mario Naumann, Wissenschaftlicher Leiter der Carbon LabFactory Sachsen, Dr. Maximilian Helbing, Projektleiter von WALEMObase, sowie Karla Weitlandt und zwei Auszubildende der Lausitzer Seenland Klinikum GmbH.
 
Besonderes Highlight: Die Schülerinnen und Schüler konnten hautnah an einem autonom fahrenden Bus, der Wasserstoff, Batterie und Ethanol für eine umweltfreundliche und effiziente Mobilität kombiniert, erleben, wie der ÖPNV der Zukunft im ländlichen Raum aussehen kann.
 
 
 
Das pädagogische Konzept der Projekttage wurde gemeinsam mit der Sächsischen Jugendstiftung entwickelt und gezielt auf die Interessen und Lebenswelt der jungen Generation zugeschnitten.
 

„Strukturwandel ist wie ein Pfefferminzbonbon – So wie das Bonbon für frischen Atem sorgt, bringt der Strukturwandel frischen Wind und Impulse für die Region.“

Das Fazit unserer Zeitreisenden

Ihre Ansprechpartnerin

Frau Stephanie Helfen

Bereichsleiterin Öffentlichkeitsarbeit / Pressesprecherin