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Visualisierung Dokumentationszentrum zur Regional- und Wirtschaftsgeschichte Sachsens in Borna

Sachsens Wirtschaft modern präsentiert

Dokumentationszentrum zur Regional- und Wirtschaftsgeschichte Sachsens in Borna

Projektträger

Landkreis Leipzig – Liegenschafts- und Kultusamt

Landkreis

LK Leipzig

Realisierungszeitraum

2023 bis 2026

Kategorie

Öffentliche Fürsorge

Mit dem neuen Dokumentationszentrum entsteht in Borna ein zentraler Ort, an dem wirtschafts- und regionalgeschichtlich bedeutende Zeugnisse Sachsens gesichert, erforscht und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das Projekt vereint Archiv, Forschungsstätte und Bildungsangebot und stärkt zugleich den Strukturwandel im Landkreis Leipzig durch neue Arbeitsplätze und moderne Infrastruktur.

Das entstehende Dokumentationszentrum zur Regional- und Wirtschaftsgeschichte Sachsens verfolgt das Ziel, wertvolle historische Dokumente und Industriegüter der Region dauerhaft zu bewahren und wissenschaftlich nutzbar zu machen. Am Standort Borna entsteht ein moderner Gebäudekomplex mit speziellen klimatischen Bedingungen, die eine sichere Archivierung empfindlicher Materialien gewährleisten. Mit drei Etagen, L-Förmigkeit, Fotovoltaik sowie Fernwärmeanschluss erfüllt das Gebäude hohe ökologische und funktionale Ansprüche. Zudem wird durch die geplante Integration des Dokumentationszentrums in die bestehende Gebäudestruktur und gemeinsame Nutzung der Fläche mit dem Eigenbetrieb Bildung und Kultur des Landkreises Leipzig und einer Musik- und Volkshochschule ein Campuscharakter der Flächen geschaffen.

Visualisierung Dokumentationszentrum zur Regional- und Wirtschaftsgeschichte Sachsens in Borna

Ein gemeinsamer Wissensort für Archivierung, Forschung, Bildung und regionales Erbe

Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die enge Kooperation zwischen dem Landkreis Leipzig, dem Sächsischen Wirtschaftsarchiv e.V. sowie dem Verein DOKMitt e.V. Zusammen verfügen sie über umfangreiche Bestände, darunter mehrere hunderttausend Dokumente, Fotografien und technische Unterlagen aus bis zu 400 Jahren regionaler Industriegeschichte. Besonders bedeutend sind die historischen Materialien zum Braunkohleabbau im Mitteldeutschen Revier, die künftig gebündelt und professionell zugänglich gemacht werden. Das Kreisarchiv des Landkreises Leipzig ist im Rahmen dieses Vorhabens ein zentraler Baustein, da es umfangreiche Archivbestände verwaltet.

Das Zentrum versteht sich als Ort des Sammelns, Verwahrens, Forschens und Bildens. Neben der Archivarbeit wird ein breites Angebot für Forschungseinrichtungen, Schulen und interessierte Bürger entstehen. Die Schaffung von 18 Arbeits- und Ausbildungsplätzen stärkt zusätzlich die regionale Wirtschaft. Durch die geplante Eröffnung im Frühjahr 2026 wird das Dokumentationszentrum einen dauerhaften Beitrag zum Strukturwandel leisten und Wissenstransfer sowie kulturelle Bildung in der Region nachhaltig fördern.