Regionen mit Zukunft
Einleitungsworte der Sächsischen Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung
Der Strukturwandel entscheidet darüber, wie zukunftsfähig unsere Regionen morgen sind. Er verlangt Mut, Ausdauer und klare Prioritäten. Wir gestalten diesen Wandel aktiv – gemeinsam mit Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und den Menschen vor Ort.
Strukturwandel ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Wenngleich die Politik den Rahmen setzt – in den Regionen wird der Strukturwandel gestaltet und erlebt. Kommunen, Unternehmen, Wissenschaft, Vereine, Verbände und engagierte Bürgerinnen und Bürger übernehmen Verantwortung. Sachsen hat deshalb konsequent auf einen Bottom-up-Ansatz gesetzt: Die Regionalen Begleitausschüsse priorisieren und begleiten die Projekte und sorgen mit ihren Entscheidungen dafür, dass Maßnahmen zum Zuge kommen, die den tatsächlichen Bedarfen vor Ort entsprechen.
Die Zwischenbilanz der ersten Förderperiode zeigt: Dieser Weg trägt. Rund 1,4 Milliarden Euro Bundesmittel aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen wurden im Lausitzer und im Mitteldeutschen Revier vollständig und fristgerecht gebunden. Zahlreiche Projekte sind in Umsetzung, erste bereits abgeschlossen.
Dass dieser Wandel auch sicht- und greifbar ist, zeigen Projekte, für die 2025 der Grundstein gelegt wurde: Im Mitteldeutschen Revier entsteht rund um das künftige Großforschungszentrum CTC ein Gewerbegebiet für Ansiedlungen und Ausgründungen. In der Lausitz bündeln vier sächsische Universitäten im Projekt „CircEcon-Campus“ ihre Kompetenzen für Kreislaufwirtschaft und nachhaltigen Leichtbau. Und diese Investitionen in Forschung und Innovation werden neue Wertschöpfung und gute Arbeitsplätze generieren.
Die Evaluierung bestätigt: Unsere Förderansätze sind geeignet, den Wandel wirksam zu unterstützen. Entscheidend ist jedoch mehr als Mittelbindung – entscheidend ist Umsetzungskraft.
„Hier wird was!“ ist mehr als ein Leitspruch. Strukturwandel muss für die Menschen sichtbar und spürbar sein. Dafür stehen wir.
Herzliche Grüße und Glückauf!
Regina Kraushaar
Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung
Regina Kraushaar, Staatsministerin
für Infrastruktur und Landesentwicklung
“Strukturwandel gelingt nur, wenn er den Menschen vor Ort konkrete Perspektiven für Arbeit und Lebensqualität eröffnet.”