Management des Wasserdargebotes im Kontext der Teichbewirtschaftung in der Oberlausitz

Die vergangenen Jahre haben, bedingt durch die hohe Trockenheit, die angespannte Wasserhaushaltssituation in der gesamten Oberlausitzer Heide und Teichlandschaft, auch über die Grenzen des bestehenden Biosphärenreservates hinweg, verdeutlicht. Vor dem Hintergrund der prognostizier- bzw. bereits feststellbaren Veränderungen des Klimas in der Region und den absehbaren Anfordungen des Kohleaussteigs an den Wasserhaushalt der Oberlausitz, ist es erforderlich diesen Wasserhaushalt ressortübergreifend zu analysieren und zukunftsicher zu optimieren. Unter den Prämissen Ressourcen- und Naturschutz sowie Klimaanpassung ist ein nachhaltiges Wassermanagement insbesondere der fischereifachlichen Teichbewirtschaftung erforderlich.

Mit diesem Projekt werden die dazu erforderlichen Instrumente entwickelt. Es ergeben sich positive, ressortübergreifend nachhaltige Synergien aus der Unterstützung zur Stabilisierung eines nachhaltigen Wassermanagement, der Verbesserung / dem Erhalt der Naturschutzgebiete und der nachhaltigen Pflege der Kulturlandschaft sowie der wirtschaftlichen Unterstützung der Fischereiwirtschaft als wesentlicher Faktor für ländlichen Raum in der Strukturwandelregion Lausitz erzeugt.