Der Strukturwandel in der Lausitz stellt eine der bedeutendsten Transformationsaufgaben Ostdeutschlands dar. Ausgelöst durch den schrittweisen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung, betrifft dieser Wandel nicht nur die wirtschaftliche Basis der Region, sondern auch soziale, ökologische und kulturelle Strukturen. Im Rahmen des Strukturwandels fließen Investitionen in Infrastruktur, Forschung, Digitalisierung und nachhaltige Wirtschaftszweige. Insbesondere die Ansiedlung von Forschungseinrichtungen in der Lausitz stärken die Region als Wissenschaftsstandort und deren wirtschaftliche Vernetzung mit anderen Regionen Deutschlands und Europas. Die Lausitz soll sich so von einer ehemaligen Energieregion zu einem innovativen Zukunftsraum im Herzen Europas entwickeln, welcher in überregionale Wertschöpfungsketten eingebunden ist.
Damit ist der Strukturwandel in der Lausitz weit mehr als ein regionaler Umbruch, der an der Grenze zwischen Sachsen und Brandenburg aufhört. Beide Bundesländer stehen vor der Aufgabe, überregionale Ansätze zu verfolgen und im Schulterschluss die Lausitz als zusammenhängende Region zukunftsfähig zu gestalten und langfristig zu stärken.
Unter dem Titel „Eine Frühschicht für meine Lausitz – Gemeinsam Zukunft gestalten“ warfen wir am 21. Mai 2026 einen Blick auf den bisherigen Wandel im Lausitzer Revier und entwickelten gemeinsam Ideen, wie die Region zu einem Zukunftsort für nachwachsende Generationen wird. Wir schauten auf die Rolle der Wissenschaft und Innovationen innerhalb dieses Transformationsprozesses. Darüber hinaus betrachteten wir überregionale Ansätze, um gemeinsam und über die Landesgrenzen hinweg die Zukunft der Lausitz zu gestalten.
| Was? | Junge Menschen ab 13 Jahren engagierten sich eine Frühschicht lang für den Lebensraum und Wissenschaftsstandort Lausitz. |
| Wann? | 21. Mai 2026, von 8 Uhr bis 15 Uhr |
| Wo? | TELUX, Straße der Einheit 20, 02943 Weißwasser |
| Warum? | Wissenschaft ist ein wesentlicher Teil der Strukturentwicklung. Investitionen in Hochschulen, Forschungseinrichtungen, in Wirtschaft und Technik, in Mobilität und Gemeinwesen stehen stellvertretend für die Zukunft im Lausitzer Revier. Das ist die Grundlage für wirtschaftlichen Fortschritt, Wachstum und nachhaltige Entwicklung in der gesamten Region. Die Menschen werden davon profitieren, besonders die junge Generation. Jetzt ist die Gelegenheit, die Lausitz von morgen aktiv mitzugestalten – mit Ideen und Engagement. Sprecht und arbeitet mit uns! |
| Welches Verfahren? | Nach spannenden Workshops mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Zukunftsentwicklern aus Wirtschaft, Kultur und Kommunikation stellten die Jugendlichen ihre Ideen in einem Pitch einer hochkarätig besetzten Jury vor. |
| Ablauf | 08:00 Uhr – Check-in, Kreativ-Kaffee 08:30 Uhr – Begrüßung, Vorstellung Workshoppaten 09:00 Uhr – Workshopphase 1 10:00 Uhr – Pause 10:20 Uhr – Workshopphase 2 11:30 Uhr – Mittagspause & Vernetzung 12:30 Uhr – Workshopphase 3 13:30 Uhr – Pause 14:00 Uhr – Jury-Pitch ca. 15 Uhr – Ende der Veranstaltung |
Über die Workshops
- Workshop 1 – Künstliche Intelligenz – Motor in Strukturwandel und Forschung/Wissenschaft
- In diesem Workshop entdeckten die Jugendlichen, wie KI unsere Welt verändert. Sie erfuhren, wie KI Forschenden hilft, neue Entdeckungen zu machen, Daten zu analysieren und spannende Experimente zu planen, die auf die Zukunft direkten Einfluss haben werden. An echten Beispielen aus Wissenschaft und Wirtschaft erfuhren die Schülerinnen und Schüler, welche Chancen und Herausforderungen KI – auch in der Strukturentwicklung – mit sich bringt. Gemeinsam wurden Ideen entwickelt und diskutiert, wie KI in der Zukunft für die Transformationsprozesse der heutigen Zeit genutzt werden kann.
- In diesem Workshop entdeckten die Jugendlichen, wie KI unsere Welt verändert. Sie erfuhren, wie KI Forschenden hilft, neue Entdeckungen zu machen, Daten zu analysieren und spannende Experimente zu planen, die auf die Zukunft direkten Einfluss haben werden. An echten Beispielen aus Wissenschaft und Wirtschaft erfuhren die Schülerinnen und Schüler, welche Chancen und Herausforderungen KI – auch in der Strukturentwicklung – mit sich bringt. Gemeinsam wurden Ideen entwickelt und diskutiert, wie KI in der Zukunft für die Transformationsprozesse der heutigen Zeit genutzt werden kann.
- Workshop 2 – Storylab.Lausitz: Zeig uns dein Revier!
- Wie sieht das Leben hier in 10 oder 20 Jahren aus? Warum bleibt man – und was müsste passieren, damit sich die junge Generation vorstellen kann, hier zu bleiben? Zusammen mit dem Tagesspiegel entdeckten die Schülerinnen und Schüler, wie Geschichten die eigene Sicht auf die Welt verändern können – und wie man selbst die eigene Heimat gestalten und erzählen kann. Im Storylab.Lausitz wurden die Jugendlichen selbst zu Zukunftserzählern: Sie entwickelten einen Podcast.
- Wie sieht das Leben hier in 10 oder 20 Jahren aus? Warum bleibt man – und was müsste passieren, damit sich die junge Generation vorstellen kann, hier zu bleiben? Zusammen mit dem Tagesspiegel entdeckten die Schülerinnen und Schüler, wie Geschichten die eigene Sicht auf die Welt verändern können – und wie man selbst die eigene Heimat gestalten und erzählen kann. Im Storylab.Lausitz wurden die Jugendlichen selbst zu Zukunftserzählern: Sie entwickelten einen Podcast.
- Workshop 3 – Ideenschmiede Ostdeutschland: Future Health – Medizinprodukte selbst erfinden
- In diesem Workshop entdeckten die Jugendlichen, wie Medizinprodukte unseren Alltag und unsere Gesundheit verbessern können. Sie erfuhren, welche Produkte es gibt, welche Probleme sie lösen und wer davon profitiert. In Gruppen wurden eigene Ideen entwickelt und überlegt, wie man sie sicher macht und wer dafür bezahlen würde. Außerdem zeigte der Workshop, wie aus solchen Ideen neue Firmen entstehen und welche Chancen das für Regionen im Wandel bietet.
- In diesem Workshop entdeckten die Jugendlichen, wie Medizinprodukte unseren Alltag und unsere Gesundheit verbessern können. Sie erfuhren, welche Produkte es gibt, welche Probleme sie lösen und wer davon profitiert. In Gruppen wurden eigene Ideen entwickelt und überlegt, wie man sie sicher macht und wer dafür bezahlen würde. Außerdem zeigte der Workshop, wie aus solchen Ideen neue Firmen entstehen und welche Chancen das für Regionen im Wandel bietet.
- Workshop 4 – Mit der GeoSN-SchulApp Zukunft gestalten
- Atlas und Globus sind von gestern – heute ist Geografie digital, interaktiv und richtig spannend. Statt nur Karten anzuschauen, erkundeten die Schülerinnen und Schüler Räume virtuell, arbeiteten mit echten Geodaten und gestalteten ihre eigene Karte von der Lausitz einfach selbst – mit der GeoSN-SchulApp. Diese wurde speziell für den Einsatz in Workshops entwickelt und basiert auf modernster GIS-Technologie. So wurde aus eigenen persönlichen Tipps für die Lausitz ein virtueller Guide in Kartenform.
- Atlas und Globus sind von gestern – heute ist Geografie digital, interaktiv und richtig spannend. Statt nur Karten anzuschauen, erkundeten die Schülerinnen und Schüler Räume virtuell, arbeiteten mit echten Geodaten und gestalteten ihre eigene Karte von der Lausitz einfach selbst – mit der GeoSN-SchulApp. Diese wurde speziell für den Einsatz in Workshops entwickelt und basiert auf modernster GIS-Technologie. So wurde aus eigenen persönlichen Tipps für die Lausitz ein virtueller Guide in Kartenform.
- Workshop 5 – Mit dem Smart Mobility Lab die Mobilität der Zukunft erforschen – vom automatisierten Luftverkehr bis hin zu autonomen Landmaschinen
- Mobilität neu denken! In diesem Workshop erlebten die Jugendlichen Technik von morgen hautnah: Drohnen, die selbst fliegen, Traktoren ohne Fahrer und Roboter, die im Team arbeiten. Sie bekamen Einblicke in ein echtes Forschungsprojekt in Hoyerswerda, bei dem an neuer Mobilität für Autos, Fluggeräte und Maschinen geforscht wird. Und das Beste: Die Technik hilft auch der Umwelt und Menschen – z.B. bei der Rekultivierung von Landschaften oder in Katastrophengebieten.
- Mobilität neu denken! In diesem Workshop erlebten die Jugendlichen Technik von morgen hautnah: Drohnen, die selbst fliegen, Traktoren ohne Fahrer und Roboter, die im Team arbeiten. Sie bekamen Einblicke in ein echtes Forschungsprojekt in Hoyerswerda, bei dem an neuer Mobilität für Autos, Fluggeräte und Maschinen geforscht wird. Und das Beste: Die Technik hilft auch der Umwelt und Menschen – z.B. bei der Rekultivierung von Landschaften oder in Katastrophengebieten.
- Workshop 6 – All eyes on us – Europa schaut auf die Lausitz. Das Net Zero Valley macht es möglich
- Wie sieht die Zukunft aus? In dieser Ideenwerkstatt ging es um die Lausitz im Wandel: weg von Braunkohle, hin zu neuen Industrien, erneuerbaren Energien und grünem Wasserstoff. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, was „Net Zero“ bedeutet – also klimaneutral bis 2045 – und warum die Lausitz dafür zur Modellregion werden kann. Danach waren die Jugendlichen selbst an der Reihe: Wie wird Klimaschutz geschaffen? Welche Jobs und Studiengänge braucht es? Wie sieht das Leben hier aus? Welche Ideen machen die Region richtig innovativ?
- Wie sieht die Zukunft aus? In dieser Ideenwerkstatt ging es um die Lausitz im Wandel: weg von Braunkohle, hin zu neuen Industrien, erneuerbaren Energien und grünem Wasserstoff. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, was „Net Zero“ bedeutet – also klimaneutral bis 2045 – und warum die Lausitz dafür zur Modellregion werden kann. Danach waren die Jugendlichen selbst an der Reihe: Wie wird Klimaschutz geschaffen? Welche Jobs und Studiengänge braucht es? Wie sieht das Leben hier aus? Welche Ideen machen die Region richtig innovativ?
- Workshop 7 – „Mach Station!“ – Gestalte den Ort für die junge Wissenschaft von morgen mit
- Wissenschaft klingt nach Schule? Nach Formeln und trockener Theorie? Nein! Wissenschaft ist das, was passiert, wenn jemand fragt: „Warum ist das so?” oder „Geht das nicht besser?” So entstehen Apps, Dinge und Ideen, die unseren Alltag verändern, besser machen. Das Team der „Station Weißwasser“ entwickelte gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern Ideen für einen Ort, an dem Wissenschaft Neugier und Forscherdrang weckt. Die Jugendlichen konnten dabei ihre Ideen für die Entwicklung der ZukunftsStation, ein neues Gebäude für Wissenschaft in Weißwasser, einbringen.
- Wissenschaft klingt nach Schule? Nach Formeln und trockener Theorie? Nein! Wissenschaft ist das, was passiert, wenn jemand fragt: „Warum ist das so?” oder „Geht das nicht besser?” So entstehen Apps, Dinge und Ideen, die unseren Alltag verändern, besser machen. Das Team der „Station Weißwasser“ entwickelte gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern Ideen für einen Ort, an dem Wissenschaft Neugier und Forscherdrang weckt. Die Jugendlichen konnten dabei ihre Ideen für die Entwicklung der ZukunftsStation, ein neues Gebäude für Wissenschaft in Weißwasser, einbringen.
- Workshop 8 – ÖPNV der ZUKUNFT: Automatisierte Mobilitätslösungen für die Lausitz
- Mobilität neu denken! Wie will man sich in Zukunft fortbewegen? Im Workshop zum Projekt „WALEMO“ ging es um die Mobilität von morgen – nachhaltig, flexibel und passend für das Leben. Gemeinsam wurde darüber diskutiert: Brauchen wir immer ein eigenes Auto oder reicht Sharing? Wie muss guter Nahverkehr im ländlichen Raum aussehen? Und wie bleiben wir flexibel und umweltfreundlich unterwegs?
- Mobilität neu denken! Wie will man sich in Zukunft fortbewegen? Im Workshop zum Projekt „WALEMO“ ging es um die Mobilität von morgen – nachhaltig, flexibel und passend für das Leben. Gemeinsam wurde darüber diskutiert: Brauchen wir immer ein eigenes Auto oder reicht Sharing? Wie muss guter Nahverkehr im ländlichen Raum aussehen? Und wie bleiben wir flexibel und umweltfreundlich unterwegs?
- Workshop 9 – Zukunftstechnologien im Handwerk: Innovation praktisch umgesetzt
- Handwerk trifft Hightech! Von 3D Druck, über Exoskelette bis hin zu Robotern – Wie sieht das Handwerk der Zukunft aus? Die Jugendlichen konnten ausprobieren, wie modern Handwerk heute ist: mit digitalen Tools, smarter Software und innovativen Technologien. Im mobilen Technologie-Parcours erlebten sie hautnah, wie Digitalisierung das Handwerk verändert – vom Planen bis zum Umsetzen.
- Handwerk trifft Hightech! Von 3D Druck, über Exoskelette bis hin zu Robotern – Wie sieht das Handwerk der Zukunft aus? Die Jugendlichen konnten ausprobieren, wie modern Handwerk heute ist: mit digitalen Tools, smarter Software und innovativen Technologien. Im mobilen Technologie-Parcours erlebten sie hautnah, wie Digitalisierung das Handwerk verändert – vom Planen bis zum Umsetzen.
- Workshop 10 – Energie der Zukunft – und du mittendrin!
- Wie funktioniert eine Welt ohne Kohle und Öl? In diesem Workshop ging es um erneuerbare Energien, smarte Stromnetze, Wärmespeicher und nachhaltige Energieversorgung für morgen. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie Wind- und Solarenergie genutzt werden, warum Strom gespeichert werden muss und wie ganze Städte klimafreundlich mit Wärme versorgt werden können. Gemeinsam wurde darüber diskutiert: Wie sieht die Energieversorgung der Lausitz in Zukunft aus? Welche Ideen braucht es für eine klimafreundliche Region?
- Wie funktioniert eine Welt ohne Kohle und Öl? In diesem Workshop ging es um erneuerbare Energien, smarte Stromnetze, Wärmespeicher und nachhaltige Energieversorgung für morgen. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie Wind- und Solarenergie genutzt werden, warum Strom gespeichert werden muss und wie ganze Städte klimafreundlich mit Wärme versorgt werden können. Gemeinsam wurde darüber diskutiert: Wie sieht die Energieversorgung der Lausitz in Zukunft aus? Welche Ideen braucht es für eine klimafreundliche Region?
Kontakt
Sybille Brehme
Teamassistenz Öffentlichkeitsarbeit
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+49 (0) 151 7448 6118
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