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Regionale Begleitausschüsse gegründet

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mehrere Personen sitzen in einem Saal und schauen sich auf de Bühne eine Präsentation an

Auf Bestreben des Sächsischen Staatsministeriums für Regionalentwicklung (SMR) und der Sächsischen Agentur für Strukturentwicklung (SAS) haben sich in Bautzen (29.04.2021) und Markkleeberg (30.04.2020) zwei regionale Begleitschüsse konstituiert. Sie gewährleisten den beiden sächsischen Braunkohleregionen eine beratende, wie auch empfehlende Beteiligung an den strategischen und operativen Strukturwandelprozessen.

 

Beide Ausschüsse setzen sich aus einer Vielzahl von Institutionen, Vertretern aus den Landkreisen und Kommunen, unterschiedlicher Vereine und Verbände zusammen und sollen die Basis eines stetigen Austausches zwischen Landesregierung und den Revieren gewährleisten. Henry Graichen, Landrat des Landkreises Leipzig und Vorsitzender des Begleitausschusses für das Mitteldeutsche Revier: »Für uns als Strukturwandelregion ist es wichtig, alle Maßnahmen, die wir in den kommenden Jahren ergreifen werden, auf eine breite Basis zu stellen. Der Strukturwandel im Revier wird nur gelingen wenn die Region entscheidend daran mitwirkt.«

 

Ähnlich sieht es auch Birgit Weber, Beigeordnete des Landkreises Bautzen und Vorsitzende des Begleitausschusses des Lausitzer Reviers: »Wir wissen, dass der Strukturwandel in unserer Region bis zum endgültigen Braunkohleausstieg 2038 ein wesentliches und andauerndes Thema sein wird. Mit der Gründung des Regionalen Begleitausschusses ist ein wichtiger Meilenstein für den Prozess der Projektförderung im Rahmen des Strukturwandels geschaffen worden. Der Begleitausschuss ermöglicht darüber hinaus eine breite Beteiligung verschiedenster Interessensvertreter.«

 

Beide Begleitausschüsse werden bereits im Juni ihre Arbeit aufnehmen. Die ersten Sitzungen finden am 28.06.2021 im Mitteldeutschen Revier und am 30.6.2021 in der Lausitz statt. »Als Agentur beraten und begleiten wir die Kommunen und Landkreise bei der Beantragung und Umsetzung förderfähiger Projekte und freuen uns auf den direkten Austausch mit den Stakeholdern vor Ort. Derzeit haben wir rund 150 Projekte in der Prüfung, was man durchaus als Beleg dafür nehmen kann, dass das Thema Strukturwandel in Sachsen an Fahrt aufnimmt«, erklärt Jörg Mühlberg, Geschäftsführer der SAS.

 

Die Bandbreite der rund 150 Projekte ist breit gefächert – von Verkehr, öffentlicher Fürsorge über Tourismus bis hin zu Klima- und Umweltschutz sind dabei alle Bereiche vertreten.

Ihre Ansprechpartnerin

Frau Stephanie Helfen

Pressesprecherin
Stephanie Helfen